Stellungnahme zu den Normen des Dikasteriums für die Glaubenslehre für das Verfahren zur Beurteilung mutmaßlicher übernatürlicher Phänomene
Statement on the norms of the Dicastery for the Doctrine of the Faith concerning the procedure for the evaluation of alleged supernatural phenomena
Déclaration sur les normes du Dicastère pour la Doctrine de la Foi concernant la procédure d'évaluation des phénomènes prétendument surnaturels

Aktualisiert am / Updated on / Mise à jour le: 24.01.2026

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Liebe Besucherinnen und Besucher meiner Homepage!

Aus persönlicher Betroffenheit nehme ich hiermit zu diesem vatikanischen Dokument Stellung. 

Normen für das Verfahren zur Beurteilung mutmaßlicher übernatürlicher Phänomene

Nach mehr als 11 Jahren meiner öffentlichen Tätigkeit darf ich es als bekannt voraussetzen, dass ich durch die Gnade Gottes im Rahmen meiner Berufung seit mehr als 25 Jahren eine Vielzahl von mystischen Erfahrungen habe machen dürfen. Dies wird sich auch in der Zukunft fortsetzen.

Es kommt nun bei manchen Gläubigen die Frage auf, warum mein Ortsbischof meinen Fall bislang noch nicht beurteilt hat. Die Antwort darauf gibt uns das oben genannte Dokument, welches sich jeder Interessierte auf der Webseite des Vatikans durchlesen und herunterladen kann. Ich empfehle Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, daher, den 16 Seiten umfassenden Text gründlich zu studieren.

Jene Personen, die mir bittere Vorwürfe machen, warum mein Bischof meinen Fall noch nicht geprüft hat, sind offensichtlich von Neid, Hass und Rachegelüsten geleitet. Sie hoffen darauf, dass der Bischof mir meine Tätigkeit verbieten oder mich in irgendeiner Form für meine Aktivitäten bestrafen möge.

Aus dem Dokument geht jedoch nirgends hervor, dass die Regelungen dazu benutzt werden sollen, die Betroffenen zu verurteilen oder hinzurichten. Der Bischof ist kraft seines Amtes in erster Linie Hirte und Seelsorger, aber kein Henker. In dieser Position soll er verantwortungsvoll und umsichtig handeln.

Der Ortsbischof hat einen Entscheidungs- und Handlungsspielraum, ob und wann er aktiv wird. Insbesondere soll er dann tätig werden, wenn eine Notwendigkeit oder Dringlichkeit besteht. Dies ist immer dann der Fall, wenn von dem zu beurteilenden Phänomen eine Gefahr für die Kirche oder die Gläubigen ausgeht.

Aus dem in den vatikanischen Normen formulierten "Soll" erwächst erst dann für ihn ein "Muss", wenn beispielsweise Glaubenswahrheiten verfälscht oder Gläubige verunsichert oder geschädigt werden.

Dann besteht für ihn ganz klar ein unverzüglicher Handlungsdruck sowie eine unaufschiebbare Pflicht, einzugreifen, um Schaden von der Kirche oder von den Gläubigen abzuwenden. Bei Vorliegen einer solchen Konstellation soll er – laut Art. 3 § 1 – „zügig und umsichtig“ eingreifen.

Dass mein Ortsbischof Kardinal Marx bisher nicht eingegriffen hat, zeigt, dass er dies derzeit schlichtweg für nicht notwendig hält. Das kann und darf ich als Betroffene als positives Zeichen werten. Wenn es etwas gäbe, das grob gegen die Lehre verstößt oder eine Gefahr für die Gläubigen darstellt, hätte er längst gehandelt.

Dass die vorliegende Situation bei manchen Menschen Unverständnis oder gar Frust auslöst, ist nachvollziehbar, es zeigt aber auch, dass diese Kritiker eine völlig falsche Auffassung vom kirchlichen Beurteilungsverfahren haben. Der Bischof lässt sich bei seinen Handlungen und Entscheidungen nicht von persönlichen Gefühlen leiten, sondern er geht genau nach der in dem kirchlichen Dokument festgelegten Verfahrensweise vor.

Ich schätze meinen Ortsbischof als einen klugen, besonnenen und umsichtigen Mann ein, der nicht vorschnell oder unüberlegt handelt. Man kann ihm seine aktuelle Zurückhaltung nicht als Versäumnis oder Untätigkeit vorwerfen, wenn er zu der Einschätzung gelangt ist, dass er noch abwarten möchte, wie sich die Sache weiter entwickelt, und wenn darüber hinaus objektiv kein dringendes Eingreifen notwendig ist.

Dies mag manche Leute verärgern, die der Ansicht sind, das Prozedere würde zu langsam ablaufen. Jedoch ist es grundsätzlich so hinzunehmen. Es steht den Gläubigen zwar jederzeit frei, den Bischof in dieser Angelegenheit zu kontaktieren, dennoch behält der Ortsbischof weiterhin in seinem Vorgehen die volle Entscheidungsfreiheit. Er wird sich gewiss nicht in eine bestimmte Richtung beeinflussen lassen oder unter Druck setzen lassen, etwas zu tun, was er für nicht erforderlich hält.

Fazit: Für mich persönlich sehe ich derzeit keinen Anlass, an meinem öffentlichen Wirken inhaltlich etwas zu verändern oder zu korrigieren. Selbstverständlich halte ich mich jederzeit für eine Begegnung mit dem Bischof bereit, stehe ihm für einen Dialog zur Verfügung und bereite mich sorgfältig darauf vor.

Bis es eines Tages so weit ist, werde ich in Ruhe mit der gleichen Gründlichkeit und Ernsthaftigkeit wie immer meiner Arbeit nachgehen. In der Zwischenzeit werde ich ihn weiterhin – wie auch bisher schon – in regelmäßigen Abständen über meine Arbeit auf dem Laufenden halten und ihn über wichtige Ereignisse brieflich informieren.

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Dear visitors to my website!

Out of personal implication, I am writing to comment on this Vatican document.

Norms for proceeding in the discernment of alleged supernatural phenomena

After more than 11 years of public ministry, I believe it is common knowledge that, by the grace of God, I have been privileged to have a multitude of mystical experiences within the framework of my vocation for more than 25 years. This will continue in the future.

Some of the faithful are now asking why my local bishop has not yet assessed my case. The answer is provided by the aforementioned document, which anyone interested can read and download from the Vatican website. I therefore recommend that you, dear readers, study the 16-page text thoroughly.

Those who bitterly accuse me of not having examined my case are clearly driven by envy, hatred, and a desire for revenge. They hope that the bishop will prohibit my ministry or punish me in some way for my activities.


Nowhere in the document, however, does it state that the regulations are to be used to condemn or execute those involved. By virtue of his office, the bishop is first and foremost a shepherd and pastor, not an executioner. In this position, he is to act responsibly and prudently.

The local bishop has discretion in deciding whether and when to take action. In particular, he should act when there is a necessity or urgency. This is always the case when the phenomenon in question poses a danger to the Church or the faithful.

The "should" formulated in the Vatican norms only becomes a "must" for him when, for example, truths of the faith are distorted or believers are unsettled or harmed.

Then he is clearly under immediate pressure to act and has an urgent duty to intervene in order to avert harm to the Church or the faithful. In such a situation, he is to intervene "swiftly and prudently," according to Article 3, Section 1.

The fact that my local bishop, Cardinal Marx, has not yet intervened shows that he simply does not currently consider it necessary. As someone directly concerned, I can and should interpret this as a positive sign. If there were something that grossly violated doctrine or posed a danger to the faithful, he would have acted long ago.

It is understandable that the current situation causes incomprehension or even frustration for some people, but it also shows that these critics have a completely false understanding of the Church's assessment process. The bishop is not guided by personal feelings in his actions and decisions, but rather proceeds precisely according to the procedure laid down in the Church document.

I consider my local bishop to be a wise, level-headed, and prudent man who does not act rashly or without due consideration. His current reticence cannot be seen as negligence or inaction if he has come to the conclusion that he wishes to wait and see how the matter develops, and if, moreover, there is objectively no urgent need for intervention.

This may annoy some people who feel the process is too slow. However, it is fundamentally acceptable. While the faithful are free to contact the bishop at any time regarding this matter, the local bishop retains full autonomy in his decision-making. He will certainly not allow himself to be influenced in a particular direction or pressured into doing something he deems unnecessary.

In conclusion: Personally, I currently see no reason to change or amend the content of my public work. Of course, I remain available for a meeting with the bishop at any time, am open to dialogue, and am preparing carefully for it.

Until that day comes, I will continue my work calmly and with the same thoroughness and seriousness as always. In the meantime, I will continue to keep him updated on my work at regular intervals, as I have done so far, and inform him of important events by letter.

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Chers visiteurs de mon site web !

En raison de mon implication personnelle, je souhaite ici prendre position sur ce document du Vatican.

Normes procédurales pour le discernement de phénomènes supernaturels présumés

Après plus de onze ans de ministère public, il est de notoriété publique que, par la grâce de Dieu, j'ai eu le privilège de vivre de nombreuses expériences mystiques dans le cadre de ma vocation depuis plus de vingt-cinq ans. Cela continuera.

Certains fidèles s'interrogent sur les raisons pour lesquelles mon évêque n'a pas encore examiné mon cas. La réponse se trouve dans le document susmentionné, que toute personne intéressée peut lire et télécharger sur le site du Vatican. Je vous recommande donc, chers lecteurs, d'étudier attentivement ce texte de seize pages.

Ceux qui m'accusent amèrement de ne pas avoir examiné mon cas sont manifestement animés par l'envie, la haine et un désir de vengeance. Ils espèrent que l'évêque interdira mon ministère ou me punira d'une manière ou d'une autre pour mes activités.

Cependant, le document ne stipule nulle part que ces dispositions doivent servir à condamner ou à exécuter les personnes concernées. De par sa charge, l'évêque est avant tout un berger et un pasteur, non un bourreau. À ce titre, il doit agir avec responsabilité et prudence.

L'évêque local a le pouvoir discrétionnaire de décider s'il convient d'intervenir et à quel moment. Il doit notamment agir en cas de nécessité ou d'urgence. C'est toujours le cas lorsque le phénomène en question représente un danger pour l'Église ou les fidèles.

Le « devoir » formulé dans les normes vaticanes ne devient une « obligation » pour lui que lorsque, par exemple, les vérités de la foi sont déformées ou que les croyants sont troublés ou lésés.

Alors, il est clairement soumis à une pression immédiate pour agir et a le devoir urgent d'intervenir afin d'éviter tout préjudice à l'Église ou aux fidèles. Dans une telle situation, il doit intervenir « promptement et avec prudence », conformément à l'article 3, paragraphe 1.

Le fait que mon évêque local, le cardinal Marx, ne soit pas encore intervenu montre qu'il ne le juge tout simplement pas nécessaire pour le moment. Étant directement concerné, je peux et dois interpréter cela comme un signe positif. S'il y avait eu une violation flagrante de la doctrine ou un danger pour les fidèles, il aurait agi depuis longtemps.

Il est compréhensible que la situation actuelle suscite l'incompréhension, voire la frustration, chez certains, mais cela démontre aussi que ces critiques ont une compréhension totalement erronée du processus d'évaluation de l'Église. L'évêque n'est pas guidé par ses sentiments personnels dans ses actions et ses décisions, mais suit scrupuleusement la procédure établie par le document de l'Église.

Je considère mon évêque comme un homme sage, posé et prudent, qui n'agit jamais à la légère ni sans réfléchir. Sa réticence actuelle ne saurait être perçue comme de la négligence ou de l'inaction s'il a décidé d'attendre et de voir comment la situation évolue, et s'il n'y a objectivement aucune urgence à intervenir.

Cela peut agacer certains qui trouvent le processus trop lent. Cependant, il est fondamentalement acceptable. Bien que les fidèles soient libres de contacter l'évêque à tout moment à ce sujet, l'évêque ecclésiastique conserve toute son autonomie décisionnelle. Il ne se laissera certainement pas influencer ni contraindre à agir d'une manière qu'il jugerait inutile.

En conclusion : personnellement, je ne vois actuellement aucune raison de modifier le contenu de mon travail public. Bien entendu, je reste disponible pour une rencontre avec l'évêque à tout moment, je suis ouvert au dialogue et je m'y prépare avec soin.

D'ici là, je poursuivrai mon travail avec sérénité, rigueur et sérieux. Entre-temps, je continuerai de le tenir régulièrement informé de mes activités, comme je l'ai fait jusqu'à présent, et de lui communiquer les événements importants par courrier.

 

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